Vandalismusschäden stoppen historische U-Bahn
Berlin - Vandalismus hat die Sonderfahrten mit einer historischen U-Bahn auf der Linie U5 am Sonntag unterbrochen. Das teilte die BVG per Twitter mit. Kurz nach 13.00 Uhr fuhr die Bahn wieder, allerdings wich sie wegen des Zwischenfalls etwas vom Fahrplan ab, wie eine Sprecherin am Nachmittag sagte. Ein Randalierer hatte eine Scheibe aus dem historischen Zug herausgetreten. Die Polizei konnte den Mann laut BVG später fassen.
Der historische Zug vom Typ EIII fuhr am Sonntag zwischen den Bahnhöfen Biesdorf Süd und Hönow. Anlass war laut BVG ein «kleines Jubiläum». Am 16. Juli 1994 verkehrten zum letzten Mal zwei Züge dieser Bauart zwischen Alexanderplatz und Hönow. Vor 30 Jahren war der letzte und östlichste Streckenabschnitt der heutigen U5 zwischen Elsterwerdaer Platz und Hönow eröffnet worden. Diese Wagen vom Typ EIII fuhren zu DDR-Zeiten auf der damaligen Linie «E».
Bei Twitter gab es wenig Verständnis für den Vandalismus. «Einfach nur ekelhaft und widerwärtig, diese Zerstörer» hieß es etwa. Ein anderer Nutzer gab der Hoffnung Ausdruck, dass «diese Idioten zur Rechenschaft» gezogen werden können.
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