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Verbrechen in Berlin: Kriminalstatistik für 2019 wird vorgestellt

Die Kriminalstatistik der Berliner Polizei für das vergangene Jahr wird an diesem Montag



Berlin - Die Kriminalstatistik der Berliner Polizei für das vergangene Jahr wird an diesem Montag (9.30 Uhr) vorgestellt. Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik präsentieren eine Kurzfassung des umfangreichen Zahlenwerks für das Jahr 2019 im Roten Rathaus. Die ausführliche Fassung erscheint erst im Sommer.

Bekannt ist bisher unter anderem, dass die Zahl der registrierten Einbrüche und Taschendiebstähle auch im vergangenen Jahr wieder leicht gesunken ist. Ebenso wurden die Gewalttaten, Widerstandshandlungen und Drohungen gegen Polizisten 2019 mit rund 6600 Taten etwas weniger.

Die Gesamtzahl der Taten dürfte wieder wie in den Vorjahren bei rund 500 000 liegen. Die Aufklärungsquote betrug zuletzt 44 Prozent.

Die Kriminalstatistik gibt nur die registrierten Verbrechen wieder. Es bleibt eine sehr hohe Dunkelziffer von Taten, von denen die Polizei nichts erfährt, weil sie nie angezeigt werden: Körperverletzungen, sexuelle Belästigungen, sexueller Missbrauch von Kindern, Drogendelikte, Ladendiebstähle, Beleidigungen.

Zudem erfasst die Polizei die Taten nicht nach dem Datum des Ereignisses, sondern nach dem Zeitpunkt, an dem sie die Ermittlungen abschließt und den Fall an die Staatsanwaltschaft abgibt. Daher sind Kriminalstatistiken zwar aussagekräftig, insbesondere, wenn man sie über einen längeren Zeitraum betrachtet. Sie geben aber nicht die gesamte Wirklichkeit wieder.

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