Verdi-Warnstreik mit überschaubaren Auswirkungen
Der Warnstreik der Beschäftigten im öffentlichen Dienst hat in Brandenburg in vielen Bereichen nur
Der Warnstreik der Beschäftigten im öffentlichen Dienst hat in Brandenburg in vielen Bereichen nur überschaubare Auswirkungen nach sich gezogen. «Der Streik hat zu keinen großen Verwerfungen geführt», sagte ein Sprecher des Kitaelternbeirates. Wo Kita-Personal gestreikt habe, habe es teilweise eine Ausweichbetreuung gegeben. Ansonsten habe der Streik in vielen Regionen «keinerlei Auswirkungen» gehabt.
In den Tarifverhandlungen fordern Verdi und der Beamtenbund unter anderem acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat als bislang. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände kritisierte, die Gehaltsforderungen würden die Kommunen überfordern. Bislang gab es kein Angebot der Arbeitgeberseite. Mit dem Streik will die Gewerkschaft Druck auf die Arbeitgeberseite aufbauen.
Sollten die Arbeitgeber bis zum Ende der Verhandlungsrunde am Dienstagabend erneut kein Angebot vorlegen, sind weitere Warnstreiks wahrscheinlich. «Wenn da nichts kommt, wird es sicher zu einer deutlichen Ausweitung vor der Bundestagswahl kommen», hatte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle bereits vorab gedroht. Eine Einigung im Tarifstreit ist voraussichtlich frühestens Mitte März zu erwarten.
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