Vorbehalte gegen Corona-Impfungen unter Geflüchteten
Viele Flüchtlinge in Berlin haben Vorbehalte gegen Corona-Impfungen und lehnen
Viele Flüchtlinge in Berlin haben Vorbehalte gegen Corona-Impfungen und lehnen diese deswegen ab. In den ersten beiden Wochen einer speziellen Kampagne ließ sich in den Wohnheimen des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten gut ein Drittel der erwachsenen Bewohner von mobilen Teams impfen.
«Bei der Impfbereitschaft der Bewohner gibt es noch Luft nach oben», sagte eine Sprecherin des Amtes. Sie verwies darauf, dass es unter Geflüchteten Vorbehalte und Ängste gebe, etwa aufgrund falscher und angstmachender Informationen im Internet oder im Hinblick auf bestimmte Impfstoffe.
Die mobilen Impf-Teams sind als «niedrigschwellige Ergänzung zum Regelsystem der Gesundheitsversorgung» gedacht. Geflüchtete könnten sich auch über eine Arztpraxis oder im Impfzentrum impfen lassen. Ältere Menschen und Risikopatienten hätten zum Teil bereits früher ein Angebot erhalten. Angaben dazu, wie hoch die Impfquote bei den Flüchtlingen vor diesem Hintergrund aktuell ist, lagen nicht vor.
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