Warnstreik im Nahverkehr in Berlin und Brandenburg hat begonnen
Im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Berlin und Brandenburg wird seit
Berlin - Im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Berlin und Brandenburg wird seit den frühen Morgenstunden wieder gestreikt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi vom frühen Freitagmorgen bleiben in Berlin die Busse und Bahnen der BVG bis Samstagfrüh um 0300 Uhr stehen. In Brandenburg seien vier Verkehrsbetriebe bis Freitagmittag von dem Warnstreik betroffen.
S- und Regionalbahnen sowie Privatbusse, die im Auftrag der BVG in Berlin unterwegs sind, fahren aber ohne Einschränkungen. Das betrifft vor allem Linien am Berliner Stadtrand sowie zahlreiche Nachtbusse. In Brandenburg sind der Verkehrsbetrieb Potsdam, Regiobus Potsdam-Mittelmark, die Havelbus Verkehrsgesellschaft sowie die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel betroffen.
Hintergrund der Warnstreiks ist die Forderung des Verdi-Bundesverbands nach einer bundesweit einheitlichen Tarifregelung für die rund 87 000 Beschäftigten im ÖPNV. Tarife im Nahverkehr werden derzeit in den 16 Bundesländern einzeln ausgehandelt. Derzeit laufen etwa Verhandlungen unter anderem in Berlin. Weil sich deshalb die Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Regionen aus Sicht der Gewerkschaft zu weit auseinander entwickelt haben, sollen die regionalen Regelungen um eine bundesweite ergänzt werden.
Nachricht teilen
… ich on air!