Weltkriegsbombe bei Beelitz gesprengt - Verkehr kaum beeinflusst
Beelitz - Die Sprengung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg in einem Wald bei Beelitz (Potsdam-Mittelmark) ist heute Vormittag innerhalb weniger Minuten reibungslos verlaufen. Die Autobahn 9 und die Bundesstraße 246, die im 600 Meter weiten Sperrkreis lagen, wurden nach nur siebenminütiger Vollsperrung wieder frei gegeben, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte.
Spaziergänger hatten vor einigen Tagen in dem Waldstück im Ortsteil Reesdorf die Fliegerbombe sowjetischer Bauart gefunden und direkt den Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes angerufen, der am Dienstag die Stadtverwaltung informierte.
Das Ordnungsamt der Stadt Beelitz koordinierte am Freitagvormittag den Einsatz von Feuerwehr, der Straßenmeisterei und der Polizei. Um 10.53 Uhr sei der Sperrkreis eingerichtet gewesen.
Danach waren nach Angaben des Sprechers zwei Detonationen zu hören. Zunächst sei das Wild von Sprengmeister Mike Schwitzke aus dem unmittelbaren Umkreis gescheucht worden, dann wurde die Bombe gesprengt. Um 11 Uhr konnten die Sperrungen wieder aufgehoben werden.
Die Bildung eines Sperrkreises war nötig, weil Teile der Bombe auf die wenige hundert Meter entfernten Fahrbahnen hätten geschleudert werden können.
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