Wenige Regionen befeuern Immobilienboom stark
Der anhaltende Immobilienboom wird laut einer Studie von relativ wenigen Regionen stark befeuert.
Der anhaltende Immobilienboom wird laut einer Studie von relativ wenigen Regionen stark befeuert. Die Preise für Wohnungen seien seit 2005 zwar in fast allen Städten und Landkreisen gestiegen, Doch in weniger als einem Viertel der Regionen hätten die Preise mehr zugelegt als im Bundesschnitt.
Verantwortlich für den starken Preisanstieg seien vor allem Großstädte. In Berlin betrage das Plus bei den Wohnungspreisen das 2,4-fache des Bundesschnitts, in Hamburg das 2-fache.
Insgesamt verteuerten sich Immobilien vom ersten Quartal 2005 bis zum dritten Quartal 2018 in Berlin um fast 129 Prozent.
Generell sind die Preise im untersuchten Zeitraum in Städten rund doppelt so stark gestiegen wie in Landkreisen.
Im Bundesschnitt kosten Immobilien demnach 264 000 Euro. Dafür erhalten Käufer 111 Quadratmeter, müssen sich in Großstädten aber mit weit weniger zufrieden geben.
An der Spaltung dürfte sich wenig ändern: Die besten wirtschaftlichen Aussichten und damit auch weiter steigende Immobilienpreise sehen die Autoren für Süddeutschland und allen voran den Großraum München sowie die Ballungsräume Berlin, Hamburg und Frankfurt.
Hinten lägen das Ruhrgebiet und einige Teile Ostdeutschlands. Der Osten hole aber langsam auf, etwa Rostock.
Drei von zehn Mietern bis 50 Jahre planen laut der Studie den Kauf von Immobilien - 2013 war es noch jeder Vierte. Die Menschen scheuten aber das Risiko langfristiger Kredite und die hohen Preise.
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