Weniger politisch motivierte Straftaten - Minister stellt Bericht vor
Potsdam - Die Zahl politisch motivierter Straftaten ist in Brandenburg im vergangenen Jahr erstmals seit 2011 wieder zurückgegangen, es gab aber mehr rechte Straftaten. Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Jahresbericht zur politisch motivierten Kriminalität hervor, den Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Montag (09.30 Uhr) vorstellen will. Danach wurden insgesamt rund 1950 Fälle gezählt, 13 Prozent weniger als zuvor. Die Zahl rechter Straftaten stieg um 5 Prozent auf rund 1560 Fälle - dabei nahmen vor allem Propagandadelikte zu. Gegen Flüchtlingsheime gab es deutlich weniger Straftaten oder Angriffe.
Im Jahr 2017 war die Zahl politisch motivierter Straftaten im Vergleich zum Jahr zuvor leicht auf knapp 2250 Fälle gestiegen. Der Schwerpunkt lag mit weit mehr als 1600 Fällen wie in den Jahren vorher bei rechtsextremen Tätern. Damals wies der Innenminister darauf hin, dass sich die Sicherheitslage durch Aktivitäten islamistischer Gefährder verschärft habe.
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