Woidkes Glatze gegen rechts - SPD wirbt mit Animation
In der heißen Wahlkampfphase setzt die SPD auf die Zuspitzung AfD oder Woidke.
Potsdam - Mit der Glatze von Ministerpräsident Dietmar Woidke und einer digitalen Animation will die Brandenburger SPD im Wahlkampfendspurt neue Wählerschichten erreichen. Man wolle keine «rechten Glatzen», «sondern wenn Glatze, dann Woidke», sagte SPD-Generalsekretär David Kolesnyk. Auf einem Bildschirm oder im Internet ist erst nur der obere Teil des Kopfes von Woidke mit den Worten «Wenn Glatze» zu sehen, dann bewegt sich das Bild von Woidke nach oben und die ganze Aufschrift «Wenn Glatze, dann Woidke» erscheint - mit Hinweis auf die Wahl am 22. September. Die SPD will damit in der heißen Wahlkampfphase auf die Zuspitzung AfD oder Woidke setzen. Der AfD-Landesverband wird vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft. «Für uns ist ganz klar die Kernfrage der Leute: Wen kann man sich als Ministerpräsident am besten vorstellen?», sagte Kolesnyk. «Wir können hier keine Rechtsextremisten in Verantwortung gebrauchen.» Bei der Kampagne würden Jüngere angesprochen, aber auch Menschen, die sich bisher nicht mit politischen Inhalten beschäftigt hätten.
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