Züge der U1/U3 rollen wieder durch Kreuzberg
Nach rund einem Jahr intensiver Bauarbeiten rollen seit Montagmorgen die Züge der U1 und U3 wieder
Berlin - Nach rund einem Jahr intensiver Bauarbeiten rollen seit Montagmorgen die Züge der U1 und U3 wieder durch Berlin-Kreuzberg. Die Wiederinbetriebnahme der ältesten U-Bahnstrecke Deutschlands verlaufe wie geplant, teilte die BVG mit. «Wir freuen uns besonders, dass der gesetzte Zeitrahmen sowie Kostenrahmen von rund 36 Millionen Euro für die Streckenerneuerung seit 2018, trotz der schwierigen Randbedingungen, eingehalten werden konnte», sagte U-Bahnbauchef Uwe Kutscher.
Eine Einschränkung gebe es allerdings doch noch: Bis zum 22. April wird der U-Bahnhof Schlesisches Tor in Fahrtrichtung Warschauer Straße nicht angefahren. Grund sind ausstehende Asphaltarbeiten auf dem Bahnsteig, hieß es von der BVG weiter.
Während der letzten zwölf Monate wurden die Gleis-, Strom- und Brückenanlagen am Hochbahnviadukt umfangreich saniert. Unter anderem wurden eine neue sogenannte Feste Fahrbahn auf rund 1000 Meter Gleislänge mit zwei Weichen eingebaut, das Stahltragwerk des U-Bahnviaduktes saniert und zusätzliche Fundamente an Viaduktstützen im Bereich Skalitzer Straße hergestellt. Bauarbeiter bauten zudem 220 Meter Fahrschienen aus und wieder ein und erneuerten 1400 Meter Stromschienen. Sie verlegten Tausende Meter Kabel neu und trugen an über 11 300 Quadratmetern Fläche neuen Korrosionsschutz auf.
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