Zahl neuer Krebsfälle in Berlin und Brandenburg gesunken
Das Krebsregister für Berlin und Brandenburg verarbeitet jährlich mehr als 400.000 Meldungen.
Berlin/Cottbus - Die Zahl der registrierten Krebs-Neuerkrankungen ist in Berlin und Brandenburg nach jüngsten Zahlen zuletzt leicht zurückgegangen. Nach Angaben des klinisch-epidemiologischen Krebsregisters Berlin-Brandenburg wurden im Jahr 2022 in der Hauptstadt rund 21.500 neue Fälle gezählt, das waren weniger als im Jahr zuvor. Für Brandenburg wurden im Jahr 2022 rund 17.500 neue Fälle registriert - deutlich weniger als zuvor.
Die häufigsten erfassten Neuerkrankungen waren in beiden Ländern bei Männern Prostata-, Lungen- und Dickdarmkrebs, bei Frauen Brust-, Lungen- und Dickdarmkrebs.
Beide Länder betonten beim Besuch des Berliner Standorts die Bedeutung des Registers. Es erfasst auf Basis der gesetzlichen Meldepflicht Daten über Auftreten, Behandlung und Verlauf von Krebserkrankungen in Brandenburg und Berlin. Neben Berlin hat das Register Standorte in Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin und Schwedt/Oder.
Das Register sei wichtig, um Krebserkrankungen besser zu erfassen, Therapien gezielter auszuwerten und die Versorgung nachhaltig zu verbessern, sagte Berlins Gesundheitsstaatssekretärin Ellen Haußdörfer.
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