Zahlreiche Besucher bewundern Picasso im Potsdamer Museum Barberini
Potsdam - Die neue Ausstellung mit dem Spätwerk von Pablo Picasso (1881-1973) hat am ersten Wochenende zahlreiche Besucher ins Potsdamer Museum Barberini gelockt. Das Interesse sei sehr groß, sagte eine Sprecherin am Sonntag. Führungen seien am Samstag und Sonntag restlos ausgebucht gewesen. Auch für die speziellen Kinderführungen habe es an dem Wochenende keine freien Plätze mehr gegeben.
Für beide Tage waren mehr als 1550 Eintrittskarten online gebucht worden. Zur Öffnung des Museums am Morgen hatten sich nach Angaben der Sprecherin sogar kleine Schlangen an der Kasse gebildet. «Man kann die Schau in den Räumen aber trotzdem in Ruhe besichtigen», sagte sie.
Präsentiert werden mehr als 130 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Grafiken aus den Jahren 1954 bis zum Tod von Picasso 1973. Elf der Werke waren nie öffentlich zu sehen, andere noch nie in Deutschland. Sie stammen aus der Privatsammlung von Jacqueline Picasso (1927-1986), der zweiten und letzten Ehefrau des Künstlers. Sie war in seinen späten Schaffensjahren sein liebstes Modell. Ihre Tochter Catherine Hutin hat die Werke dem Museum geliehen. Die Schau läuft bis zum 16. Juni.
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