Bis zu 120 Personen sorgen im Märkischen Viertel für Randale
Pyrotechnik, Molotowcocktails und Steine: Am frühen Sonntagabend kommt es in Reinickendorf zu Ausschreitungen. Beteiligt daran sind laut Polizei hauptsächlich Jugendliche.
Pyrotechnik, Molotowcocktails und Steine: Am frühen Sonntagabend kommt es in Reinickendorf zu Ausschreitungen. Beteiligt daran sind laut Polizei hauptsächlich Jugendliche. Zeitweise bis zu 120 Personen haben im Märkischen Viertel für Tumulte gesorgt, bei denen Pyrotechnik und Molotowcocktails gezündet wurden. Hauptsächlich Jugendliche hätten sich am frühen Sonntagabend in Berlin-Reinickendorf versammelt - anfangs noch in einer Gruppe von etwa 30 Personen, wie die Polizei mitteilte. Mit Eintreffen der Einsatzkräfte habe ein «Katz-und-Maus-Spiel» zwischen Polizei und den Personengruppen begonnen, deren Konstellation und Größe variierten. Dabei sei ein Molotowcocktail gegen einen Polizisten geworfen worden. Der Beamte sei zwar getroffen worden, der Brandsatz habe jedoch erst beim Aufprall auf den Boden gezündet. Im Zuge dieses Vorfalls wurde laut Polizei ein 14-Jähriger festgenommen. Die Tumulte hielten den Angaben zufolge über zwei Stunden lang an. Währenddessen sei auch Pyrotechnik gezündet und ein weiterer Molotowcocktail geworfen worden, auch Steine seien geflogen. Außerdem hätten Personen versucht, einen Container auf die Straße zu befördern und anzuzünden. Zuvor hatte der RBB über die Ausschreitungen berichtet.
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