Brandenburg setzt auf Bäume auf Äckern gegen Klimastress
Klimaschutz auf dem Acker: Das Agrarministerium in Brandenburg unterstützt Landwirte beim Anlegen von Baum-Streifen auf ihren Feldern. Das soll helfen, besser mit Trockenheit und Hitze klarzukommen.
Mehr Schatten auf dem Acker in Zeiten des Klimawandels: Das Agrarministerium fördert künftig sogenannte Agroforst-Systeme in der Landwirtschaft. Das bedeutet, dass auf den Feldern Streifen mit Bäumen angelegt und mit dort wachsenden Kulturen kombiniert werden. Das soll die Folgen von Trockenheit und Hitze mildern.
Das Land fördert Agroforst-Systeme mit bis zu 100.000 Euro, wie das Agrarministerium mitteilte. Die Kombination von Gehölzen mit Ackerbau gelte gerade in Zeiten der Klimaveränderungen mit abnehmenden Niederschlägen und Hitzephasen als zukunftsweisendes Konzept einer nachhaltigen und modernen Landbewirtschaftung, sagte Staatssekretär Stephan Nickisch.
Bäume und Sträucher auf dem Acker binden etwa das schädliche Treibhausgas CO2 und schützen besser vor Bodenerosion. Einige Landwirte in Brandenburg setzen auf Agroforst-Methoden, die noch nicht flächendeckend etabliert sind.
