Forschung zum Anfassen bei der Berlin Science Week
Die Berlin Science Week macht an Forschungszentren, Museen und Kulturorten Angebote für alle, die Neues entdecken wollen. Was Besucherinnen und Besucher bei dem Wissenschaftsfestival erwartet.
Die Berlin Science Week macht an Forschungszentren, Museen und Kulturorten Angebote für alle, die Neues entdecken wollen. Was Besucherinnen und Besucher bei dem Wissenschaftsfestival erwartet.
Zehn Tage voller Wissenschaft: Am Sonntag beginnt die Berlin Science Week. Bis zum 10. November öffnen Forschungszentren, Museen, Bibliotheken und Kulturorte ihre Türen. Nach Angaben der Veranstalter finden rund 350 Veranstaltungen an mehr als 115 Orten in der Hauptstadt statt.
Die Events des Wissenschaftsfestivals sind größtenteils kostenlos und für alle Interessierten zugänglich. Für einige Veranstaltungen werden vorherige Anmeldungen empfohlen. Besucherinnen und Besucher können etwa selbst bei Experimenten tätig werden oder bei Diskussionen und Performances teilnehmen.
Unter dem Motto «In Touch» soll nach Angaben der Veranstalter in diesem Jahr der Mensch im Mittelpunkt stehen. Dabei geht es etwa um die Frage, wie Forschung unser Leben berührt und wie sie Menschen miteinander verbindet.
Das Programm der zehn Tage ist bunt und vielseitig. Wer Lust hat, kann etwa in einem Escape Room am Einstein-Zentrum Digitale Zukunft sein Können zum Thema Quantenphysik unter Beweis stellen oder bei einer KI-Dance-Challenge am Forschungszentrum Jülich sehen, wie gut Künstliche Intelligenz die eigenen Bewegungen erfasst. Andere Veranstaltungen führen durch das historische Forschungsviertel Dahlem oder beschäftigen sich mit der Frage, wie aus Forschung Kunst wird.
Neben den Wissenschafts- und Kulturorten in der ganzen Stadt gibt es zudem ein Festivalzentrum im Haus der Kulturen der Welt (HKW). Dort finden vom 6. bis 8. November etwa Live-Talks, Workshops, Filmvorführungen und Performances statt. Wer diese sehen will, muss sich online für einen kostenlosen Festivalausweis anmelden.
Bei der Eröffnungsveranstaltung am 6. November wird etwa der kanadische Informatiker und Turing-Award-Preisträger Yoshua Bengio über das Vertrauen in die Künstliche Intelligenz sprechen.
Für Familien und Kinder gibt es in diesem Jahr laut Veranstaltern zum ersten Mal ein eigenes Programm im Festivalzentrum mit Live-Shows und Mitmachaktionen für Kinder ab 4 Jahren. So können im Saal des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt die Jüngsten mit Wärmebildkameras experimentieren oder für einen Flug ins All trainieren.
Die Berlin Science Week wird von der Falling Walls Foundation organisiert und unter anderem von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung unterstützt.
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